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Freunde im Internet

Update: Hui da war ich aber sauer

Ihr Flitzpipen. Was habt Ihr eigentlich verbrochen, Ihr Medienheinis und Marketinggschwerl?! Welches Problem habt ihr mit mir und dem Web?

Ich tu das grad nicht gern, aber irgendwer muss es mal tun.
Nicht dass ich’s nicht anders probiere… Sonst bin ich eigentlich ganz nett. (Zustimmung in den Kommentaren)

 

Viele Menschen haben in diesem Internetz anscheinend keinen Anstand. Aber selber aufregen! Wie soll sich das ändern, wenn ihr andere unpersönlich abtut? So kann keine geeignete Social Media Kultur entstehen.

So läuft das nicht, das tut man nicht. Dann bleibt lieber „draussen“ und klappt Euren Laptop bitte sofort für immer zu.

 

Ich muss mich grad aufregen. Hat mich doch grad ein Herr auf Facebook zu seinen Freunden hinzugefügt.
Mir ist dieser Typ sogar bekannt. Was für mich kein muss ist. Aber darauf komm ich noch zu sprechen.

Zuvor aber noch eine kurze Einführung, wie ich neue Freundesanfragen auf Facebook Handhabe.
Da ich selten selbst so gut wie nie wen hinzufüge (alle paar Monate mal einen wenn überhaupt), lass ich immer 10 bis 20 Leute alle paar Wochen zusammen kommen. Oft sind das Menschen die mich irgendwoher kennen oder Live bewundern durften. Höhöhö 😉 Manchmal auch bis jetzt ganz fremde oder FreundesFreunde.

Ich sehe mir dann irgendwann kurz an wer das ist, bestätige und schreibe ihm dann eine Mail.
In dieser Mail sage ich kurz Hallo und bitte ihn auf meine Fanpages und Online Seiten zu sehen.
Ich betreue die Fanpages ja dafür dass Leute sie Liken und die Infos lesen um
Unterhalten zu sein. Jeder hat was zu sagen. Ob es für den ein oder anderen interessant, muss man sehen. kann man, wenn man sich mein Profil vorher schon anschaut.

Und weil ich in meine Videos auch viel Leidenschaft und Arbeit stecke, sende ich auch meinen YouTube Kanal Link Tom von der Isar’s Videoblog (www.youtube.com/isartom) mit.
Erwähne ich ja so auch im RL (=Real Life. Das hab ich ja auch, ja. Man bin ich cool. *Schulterzuck und lieb schau*;)

 

Also im grossen und ganzen erzähle ich nach dem virtuellen Händeschütteln eben im großen und ganzen einfach kurz was zu mir.
Wann hat man schon so schnell nochmal die Möglichkeit sich so persönlich bei dem einen vorzustellen, einen ersten guten Eindruck zu machen..?! Man kann und will ja später nicht jedem das auf die Nase binden.

 

Derjenige vorhin erwähnte hatte mich also geaddet (wie man so schön auf Gesichtsdeutsch sagt), ich schreibe paar Minuten später gleich zurück (war gerade Mitternachts auf dem Rückweg von der Niederlassung, in der wir ja so „unkommunikativen“ Twitterer uns einmal zum Stammtisch treffen), und bekomme folgende Antwort auf meine Message:
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Man beachte meine Antwort, in gross und Kleinbuchstaben. Nur mal so. Ach ja.

 

Mhm. Und dann war nichts. Leere.
Ich schaue in meine Freundesanfrage Liste und sehe, dass diese Flitzpipe die Anfrage wieder zurück gezogen hat.
Pft. Krasser Scheiss Alter!
Wer hat Dir denn in die Suppe gespuckt, und mit was?!

Im ernst jetzt mal, was soll denn das? Gerade so ein Herr aus einer grossen PR Agentur sollte besser mit sowas umzugehen wissen.
Noch dazu wenn dieser Herr der Leiter dieser mit Social Media und der Kommunikation in diesem Feld Geld verdienenden Butsche ist.
Über Social Media Relations erzählen und schreiben.
Einen Preis für Onlinekommunikation einheimsen.
Social Media Kultur? Fehlanzeige.

 

Ich hab mich echt gefreut dass dieser mich geaddet hat. Warum auch nicht. Ich nehm auch andere an. Jemanden den ich nicht kenne.
Ich habe schon so tolle Gespräche mit unbekannten Phillipinierinnen (schreibt man das so?;) gehabt und gute Vorschläge von fast Fremden die mir bei Fragen zu dem einen oder anderen helfen konnten.
Muss man nicht, ich find das aber sowas von geil an dem ganzen „neuen“ Web. Mehrwert.

Aber loszumeckern und dann nicht die Eier zu haben, sich zu erklären oder bei der Freundesanfrage zu bleiben, das treibt mich auf die Palme.
Dann bleibt mir gleich gestohlen. Echt Ey. Depp.

 

Dass es auch anders geht, zeigte mir eine junge Dame, kurz zuvor.
Eine der wenigen, die auf meine Mail auch Antworten und sich sogar bedankt hat.
Aber nicht nur das, sie hat sogar mein letztes Videos angesehen, das 6 Minuten lang geht, obwohl sie Gehörlos ist. Und sich darüber aber trotzdem dass sie nicht alles mitbekommt, freut und sich bedankt.
Hm, schon komisch dass ihr „normalen“ Menschen wohl hinter so einem neutralen Gedanken von mir, was böses vermutet.

Seid bitte lieb, auch wenn euch sowas wie mir passiert und aufstößt, es lohnt sich wenn nur eine solche Person es dir dann dankt.
Irgendwann, ja dann wird „dieses Web“ auch euer Freund.

Das Internet ist für mich kein abstraktes Konstrukt oder ein böses Monster oder gar eine eigene Welt.
Es ist ein Tool, ein Werkzeug, eine ganz neutrale Plattform.
Wir Menschen machen es zu dem, was wir sehen. Vergesst das nicht.

 

Bis bald Freunde
ENDE

 

P.s: Schade, eine Antwort von dir lieber „Facebook User“ wäre nett gewesen, warum Du mich addest und weil ich Dir schreib dann die Freundesanfrage zurück ziehst.
Naja, auf seinem Xing Profil, bietet er nur Dinge an, sucht nichts (wie alle anderen, macht man so unter Biete/Suche normalerweise). Wer nicht mehr sucht, der wird auch nichts mehr finden.

Hab Ich mich wohl getäuscht, dass Ihr hier kommunizieren wollt.
Dann verpisst geht doch einfach heim, und kümmert Euch um Eure Lieben, ich tus eh so, und wegen hier noch mehr.

Sorry für die harschen Worte. Ihr Flitzpipen.
Social Media Kompetenzen habt ihr reichlich, aber über das „sozial“ das da drin steckt, habt ihr wohl nicht mehr wirklich nachgedacht.

 

Wenn ihr mehr von mir hören wollt, (Achtung Eigenwerbung) folgt mir auf Twitter @isartom, schaut auf meine Facebook Page und abonniert meinen YouTube Channel
Danke vielmals

 

Diesen Beitrag wurde auf einem iPad verfasst und über die wordpress App veröffentlicht.

augsburger mediengespräche 2011 u.a. mit @Praetorius & @Phipz

Dabei sein ist alles!? – Chancen und Risiken des Social Web

Von den 9. Augsburgern Mediengesprächen am 15. September 2011 im Rathaus von Augsburg
Livebloggin‘ Tom von der Isar @isartom
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Zur Vorankündigung

Podiumsdiskussion mit
Thomas R. Köhler, IT/TK-Experte, Buchautor „Die Internetfalle“, „Social Media Management“, Geschäftsführer der CE21 – Gesellschaft für Kommunikationsberatung mbH, München/Bonn
Thomas Kreuzer, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus, München
Prof. Dr. Armin Nassehi, Erziehungswissenschaftler, Philosoph und Soziologe, Lehrstuhlinhaber Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München
Michael Praetorius, Blogger und Medienberater, Geschäftsführer NOEO GmbH, München
Andreas Rettig, Geschäftsführer FC Augsburg
Philipp Riederle, Geschäftsführer Phipz Media UG, Podcaster „Mein iPhone/iPad und ich“, Burgau

Gleich zu Beginn bin ich erst mal vom Lokalteil Reporter der Augsburger Allgemeinen interviewt worden. Mal sehen ob der Artikel (und Foto) auch online erscheint.

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Prof. Ring

Nach einer längeren Ansprache (seine Letzte, Ende des Monats beendet er sein Amt) von Prof. Ring, kam die Band Voxenstopp aus München.
Sie trällerten leicht beschwingt und in Himmelblau gekleidet ihren Song „Gefällt mir“.
Nach dieser Accapella Einlage kam die Moderatorin des Abends, Sandra Thier, bekannt aus den RTL II News.
Sie leitete das Thema dann mit persönlich praktischen Erfahrungen zur Veränderung des privaten Leben ein. Auch auf Ihrem Sender laufen private Videos von Amateuren die dann in den Nachrichten verwendet werden. Facebook ist nun mal nicht nur in unseren Gesprächen in privater Runde allgegenwärtig, es liefert auch Inhalte. Da wo Korrespondenten nicht sind.

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Phipz

Die erste Frage in die Runde: Kann man sich den Sozialen Netzwerken noch entziehen?
Wer da nicht drin ist, legt sich einen Stein in den Weg, was seine weitere Laufbahn nicht positiv beeinflusst. Da sind sich Thomas R. Köhler und Philipp Riederle einig. Das kommt einer gesellschaftlichen Ausgrenzung gleich.
Das ist ein sozialer Klebstoff, sagt Michael Praetorius. Facebook sei nun mal einfach zu bedienen, bei all dem gleichen Usability und Design. Auch Menschen die sich selbst nicht mit einem PC auskennen, können bei Facebook mitmachen.
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Praetorius

Wie das leistbar ist, dass man mit all seinen 25.000 Fans in Dialog treten soll, versteht Andres Rettig nicht. Er nützt selbst kein Internet, kein Social Media, nicht mal eMail.
Praetorius dazu: Es heisst Facebook, nicht Brandbook. Sie brauchen ein Gesicht, das nach aussen kommuniziert. Auch das Radio wählt sich die schönste Stimme, den gesprächigsten Anrufer aus, um diesen OnAir zu schalten. Genau das kann man auch im Social Web machen.

Richtig eingesetzt, werden dann nämlich die aktivsten und stärksten von der Marke überzeugten aus den Fans den Job des Community Management mit übernehmen.
Wichtig ist inwieweit man sich öffnen kann und will. Unternehmen müssen verstehen, dass sie sich öffnen müssen. Dann muss vorher entschieden werden, welches Gesicht, also Mitarbeiter das leisten können. Sich das draussen bleiben, kann sich heut kein Unternehmen mehr leisten.

Leider kam dann wieder viel Diskussion um Daten und ferne Verschwörungstheorien. Daten werden aggregiert. Ja das ist richtig. Aber soziale Wirtschaft und Märkte können nur mit Daten berechnet werden.
Lieber bekomme ich Werbung die mich interessiert, als viel SPAM. Facebook hat mich noch nie angerufen, der Spiegel Verlag für ein Abo oder ein anderes Unternehmen das meine Abodaten nachweislich von dem vorherig genannten bekam schon.

Es ist eine ganz grosse Herrausforderung für Unternehmen, Institutionen und Anwender, herauszufinden wie man sich mit dem Nutzer/Betreiber Zwiespalt in dieser modernen Onlinewelt umgeht, so Praetorius.
Dabei sein ist alles?! Jeder ist Sender und Empfänger. Es geht um die relevanz eines Netzwerks, nicht um die technischen Möglichkeiten.
Wir dürfen in Deutschland nicht immer (zuerst) Angst haben. So könnten wichtige wirtschaftliche Fortschritte draussen bleiben.

Aber nicht nur immer was aus USA kommt ist gut, auch wir haben hier gute Startups. Die Reichweite ist natürlich in englisch erst mal größer.
Wir brauchen eine andere Innovationskultur in unserem Land.
Michael Praetorius findet, das Land der Erfinder soll weiter bestehen.

Auch Philipp weiss: Im Netz gibt es eine eigene Legislatur, die Relevanz.
Es wird ein Wandel in Unternehmen einstellen müssen, Social Media wird vom Vorbehalt zum Plus für die Einstellung.

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Wie ich immer sag, und da bin ich mit Phipz ganz einer Meinung, die Medienrevolution ist gar keine. Es ist eine gesellschaftliche Veränderung.
Wir brauchen Weiterbildung in Medienkompetenz. In Schulen, in Firmen und auch in Medien.
Es ist einfach eine Digitalisierung von Alltäglichkeiten. Nicht jeder Stammtischspruch ist lebenswichtig. Nutzen wir die stärken dieser Netzwerke für uns.

Ein sehr interessanter Abend. Nicht viel neues für Experten, aber doch Ansätze und Kontroverse Meinungen, die nicht viel Führung durch die Moderatorin Sandra Thier brauchte. Was beiden, Ihr und Veranstaltung zu verdanken ist.
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Bis bald Freunde

Diesen Beitrag wurde auf einem iPad verfasst und über die wordpress App veröffentlicht.

Soziales (Netz-)Leben an sich (am Bsp. Facebook’s automatischer Gesichtserkennung)

Ein sehr persönlicher Kommentar zum Umgang mit dem sozialen Netzwerk.
Samt Zukunftsvision.

Was für ein geiles Feature diese neue Funktion der Gesichtererkennung doch ist!
Warum sind wir alle sonst auf Facebook, als zum Vernetzen und Teilen Unseres Lebens, man?!

Warum wird sich denn immer so aufgefegt, wenn wer was neues raus bringt? Ich für meinen Teil, will mir sowas erst mal ansehen oder seh erst mal die Vorteile.
Die Funktion taggen gabs doch vorher schon.
Was seid ihr denn so negativ?! So viel kann doch gar nicht schief laufen bei Euch, bitte seid nicht immer gleich so voreingenommen.
(Da bin ich echt so froh, dass es denn Unlike Button nicht gibt, der würde hier in Deutschland wohl den Like Button killen, ihn verpetzen und mit einem letzen Lächeln auf den röchelnden am Boden liegenden Rivalen nie wieder ansehen…)

(Kurze wirklich wohl einzige Einführung zur Neuerung von Facebook zur automatischen Gesichtserkennung und Taggen-Vorschlag von Freunden auf nur neuen Fotos von Sven Dietrich http://www.pop64.de/blog/2011/06/08/das-ist-die-automatische-gesichtserkennung-auf-facebook und ein Bsp. einer Angstmacherei der t3n dazu http://t3n.de/news/gesichtserkennung-facebook-raumt-fehler-beim-roleout-314252
Wie Johnny Haeusler vom Spreeblick so schön dazu sagt: ‚Hier ein paar Sätze der offiziellen Statements von Facebook, dort ein paar Datenschützer-Zitate und dann noch etwas „aus dem Internet“: Fertig scheint der Artikel.‘ http://www.spreeblick.com/2011/06/09/automatische-gesichtserkennung-bei-facebook)

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Wenn so eine neue Funktion nur Angekündigt wird anstatt sofort frei geschalten, wird es nicht von allen bemerkt geschweige denn genutzt. Was wichtig ist, dass es weiter entwickelt werden kann und verbessert.

Genau so kann man sich am besten vernetzen. Um das geht es ja auch mit so einem Tool auf so einer Plattform wie Facebook.
Wer das nicht mag, soll weg bleiben oder gefälligst sein Hirn einschalten und nicht beim Rechner hochfahren das selbige ausschalten. (sry da muss ich mich aufregen;)

‚OMG! Facebook hat viele gute Funktionen und kann nicht alle Einstellungen auf der ersten Seite haben…‘
Vieles Interessiert doch eigentlich niemanden, würden nicht so viele Seiten da sein, die daraus unbedingt einen Artikel machen wollen und ein Like einheimschen wollen. Was die nicht alles wollen und wir laufen nach, weil wir nicht mal wissen, dass die Funktion eigentlich schon da war, nur ausgebaut wurde, wie die zur H**** nochmal eigentlich funktioniert.
Gefährliches Halbwissen!

Facebook ist was es ist, ein grosses und sogar sehr nützliches Tool. Da kann man verlangen (wie bei vielem anderem auch, das man bedienen will, z.B. Auto) dass man selbst die Kompetenz dazu aufbaut oder sich holt, vor allem wenn man Daten eingibt und damit Arbeiten/Leben will.

Bei Google StreetView war auch so ein Tohuwabohu drum. Und jetzt?
Ist es was es sein soll: Nützlich. Ich kann mir ansehen, wo ich Urlaub mache oder wo ich Abends in einer anderen Stadt weggehen werd oder habe später eine Bestandsaufnahme, der Bausituation und geschichtliche Dokumentation wie meine Zuhause früher ausgesehen hat.

Update 1:
Was ist daran bitte datenschutztechnisch sensibel?! Ich stell meine Daten online, ich lass sie in meinem Kopf…
Facebook kann anbieten was es will. Die sind ein privater Anbieter.
Wer irgendeine Funktion nicht will, soll’s abstellen. Das ist doch cool, dass ich die Option bekomm.
Das ist Medienkompetenz, das sollten alle erst mal lernen und gern immer wieder erwähnen, bevor sie nur drauf los schimpfen und Kritik üben.
Genau wie ich private TV Sender halt auslassen muss, wenn mir das Programm nicht zusagt, ist das auch hier.
Den Bildungsauftrag haben die öffentlichen. Eigentlich.

Update 2:
Aber lernen wir mittlerweile im Netz und viele News erfahren wir hier.
Aber einige Medien ziehen lieber über was her oder nehmen halt die Meldung vom Nebenmann, muss ja ne Nachricht her.
Wirklich? Ich könnt ach mal ohne schlechte News überleben.
Und warum macht nicht jeden Tag ne Zeitung einen Artikel darüber, wie man sich besser zurecht findet im Netz?
Weil man damit keine Auflage verkauft und wohl den Leser schlauer machen würd, so dass er nicht wieder kommt oder bei mir kauft?!
Nicht so wenn ich meinen Kunden/Leser/Fan vorher gut behandle und ehrlich und offen zu ihm bin und ihm wirklich helfen will..!

Update 3:
Zumindest einer sagt uns wie die rechtliche Seite aussieht (soweit ich bis jetzt die Posts von Kollegen durch hab) RA Stadler fragt sich in seinem Internet-Law Blog
http://www.internet-law.de/2011/06/ist-die-gesichtserkennung-von-facebook-datenschutzwidrig.html?

Zurück zu meinem Anfang (Ursprung;):
Ach genau, Früher war alles besser:
Damals wie ihr noch zuhause in Elterns Dorf wohntet, wo am anderen Ende die Leute morgen wussten, welchen neuen Füller (so ein altes Schreibgerät für Offline;) ihr gestern gekauft habt und jetzt benutzt…

Wir werden einsehen, dass wir aus der anonymen Großstadt wieder zurück ins gemeinschaftliche Leben dürfen.
Wie es heute noch im Dorf üblich ist, dass jeder alles über jeden weiß, so haben wir ohne Begrenzung von Zeit oder Entfernung die Chance, Teil zu haben, am Leben unserer Lieben oder neue Leute kennen zu lernen.
Hier wie dort, kann ich letztlich immer doch den Vorhang zuziehen, wenn es mir zu bunt oder viel wird. Aber das Feuer in meinem Haus, bekommt zum Glück mein Nachbar mit.

Das digitale Lagerfeuer. Lasst uns zusammen kommen, entfacht das Feuer eurer Gemeinschaft neu. Lernen wir offen zu sein. Uns selbst so zu nehmen wie wir sind, mit all den kleinen Fehlern und vielen guten Seiten.
Genau so will ich auf Euch und diese Firmen zugehen, die mir mein Leben schöner und leichter machen.

Puh, jetzt geht’s wieder..;)
Bis bald Freunde

 

Diesen Beitrag hab ich auf einem iPhone verfasst und über die wordpress App veröffentlicht.

(P.s: Apple gibt mir mein iPhone, das mich vernetzt, mobil und produktiv macht. Facebook die Möglichkeit zu Teilen und geliked zu werden. Twitter das gute Wissen, da gibt es viele Leute, die so ticken wie ich oder mir helfen und mir wirklich zuhören. Meine Apps helfen mir im täglichen Leben.
Und bei all dem, bin ich mit diesen Tools und Gadgets aktiver und kreativer denn je und lerne so viel mehr jeden Tag, als ohne Euch! Ich mag Euch, Tom Siegmund like das Leben so.)

Kutschenfahrt 2.0 re:publica 2011 #rp11

Kalkscheune

Image by Schockwellenreiter via Flickr

– Dauer LIVE Bloggin‘ – Klassentreffen Tag 3: Das Ende 😦
Location Kutsche, unterwegs 16.00

Weg von der Kalkscheune. Raus aus diesem „Internet Hotspot“.

Mit der Kutsche durch Berlin. Aber wir sind ja aus dem Internet, also gab es Internet WLAN dazu.
Gezogen wurden wir von Norwegern. Nein Thomas @codeispoetry wir machen keine Pullis aus denen.

Es gab freies Bier und Cola und Ostereier.
So will man doch arbeiten und networken.

Gesponsert wurde der Spass von Cluboffice @cluboffice www.cluboffice.com
Die machen Coworking in Berlin und fahren auch gern mal rum. Die Gedanken sind frei.

Was für ein toller Abschluss. Crazy.

Kleiner Veranstaltungshinweis
meshed#3 die Social Media Conference in Linz, 22. Juni 2011
Jetzt Tickets sichern unter www.meshed-conference.com
Die zwei die die Flyer verteilten, sprangen auch einfach mit auf.

Toll war auch die Abschlussparty. das aber dann wohl mal besser in meinem privaten Blog, ging lang 😉

Lest weiter in meinem Abschlusstweet (bis meine Meinung zur Konferenz gesamt kommt)
– Dauer LIVE Bloggin‘ – Klassentreffen Tag 3

Podcast Special zur re:publica anhören www.stammstrecke.org

(Alle Sessions und Vorträge findet ihr auch auf http://re-publica.de/11)

xxx
Tom Siegmund
WebErklaerer & Media 2.0

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Die Zukunft des Internets, der Welt und des ganzen Rests. re:publica 2011 #rp11

Image representing Steve Jobs as depicted in C...

Image via CrunchBase

– Dauer LIVE Bloggin‘ – Klassentreffen Tag 3
Location Kalkscheune, Kleiner Saal 15.00

Er sei nicht der richtige für diesen Vortrag. Na diese Einleitung von Felix Schwenzel verspricht doch schon mal was…
1996 hatte ich mir fest vorgenommen einen Text über die Potenziale und die Zukunft des Internet schreiben. Damals war der Internet-Hass noch nicht erfunden, bzw. man nannte Internet-Hass damals „Gleichgültigkeit“. Ich war damals schon Feuer und Flamme für die Möglichkeiten und Potenziale die das Internet bot und in Zukunft bieten würde. Ein paar Jahre später habe ich mich geärgert, den Text nicht geschrieben zu haben. Hätte ich ihn geschrieben, gälte ich jetzt sicherlich als Visionär. So hat mich meine Faulheit und Unentschlossenheit davon abgehalten früh Visionär zu werden. Also habe ich mir gedacht, werde ich eben später Visionär. Auf der re:publica 2011 möchte ich über die Potenziale und die Zukunft des Internet (und der Welt) reden, um dann in einem Vortrag auf der re:publica 2021 zu zeigen, dass ich in jedem einzelnen Punkt recht behalten haben werde.

Dann leg mal los:
Irgendwelche Bilder. Die Zukunft sagt man am besten sehr wage voraus. Dann ist man auf der sicheren Seite.
Oder man sagt Trends voraus.

Steve Jobs hat Zukunft geschaffen.
Aber auch Cpt. Kirk mit seinem Communicator. Eigentlich.

email auf dem handy? das wär der hammer!

teilen: Es gab bereits 1996 Leute die das Kinoprogramm abgetippt haben und ins Netz gestellt haben. Nachfragen dauerten dann schon mal 6 Stunden oder so.

Rechte hat er, mit seiner Twitter Anleitung.
Beim ersten mal, denkt man, was soll das denn? Dann macht man es und probiert Twitter aus. Auf einmal erschliesst es sich einem.

Ein bisschen Real Life gefällig?
Wie wir das Internet einfach so jetzt nutzen. Im Restaurant selbstverständlich mit dem iPhone sitzen, gleich bei foursquare einchecken, finden uns über maps.google.com usw.
Irgendwie bleibt doch alles so wie jetzt. Das hat er halt nochmal aufgezählt.

Was er uns sagen will?
Bis zur Hälfte des Vortrags noch nichts was ich nicht sogar als 1.0 Mensch wüsste.
Geschwindigkeit, Handbarkeit und Kosten sind das einzige was jetzt anders sei.

Ja soweit stimm ich ihm zu.
Das Internet ist nun mal keine andere Welt. Es ist wie Handy, Walkman oder Kugelschreiber nun mal Fortschritt und der Bequemlichkeit des Menschen gedient.

Drüben der Vortrag Die Datenfresser war wohl auch nicht viel besser?
“@schneeengel: 4sq wird sich nicht durchsetzen weil die leute damit outen dass sie verschlafen haben?! wasn das fürn scheiß?! #rp11

Trotzdem, die re:publica war ein Erfolg und macht Spaß.

Lest einfach weiter im nächsten Beitrag Kutschenfahrt 2.0

– Dauer LIVE Bloggin‘ – Klassentreffen Tag 3

Podcast Special zur re:publica anhören www.stammstrecke.org

(Alle Sessions und Vorträge findet ihr auch auf http://re-publica.de/11)

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WEITER

Ausgesprochen. Abgemahnt. re:publica 2011 #rp11

Twilight panorama of Regensburg, Germany

Image via Wikipedia

– Dauer LIVE Bloggin‘ – Klassentreffen Tag 3

Wie sich ein Blogger in Bayern seine Meinungsfreiheit erstreitet
Location Kalkscheune, blauer Saal 12.00

“Journalism is publishing, what someone doesn’t want us to know. The rest is propaganda”€ –€“ dieses Zitat ist das Motto von Regensburg-Digital.de. Die bayerische Uni-Stadt hat über 130.000 Einwohner, aber nur eine Tageszeitung, deren Herausgeber ist der IHK-Präsident.

Aigner schreibt auf seinem täglichen Blog unabhängig, kritisch und zuweilen drastisch formulierend und ist damit vielen lokalen Firmen, Politikern und Institutionen ein Dorn im Auge. Der Rüstungskonzern Diehl mahnte ihn wegen seiner Wortwahl (“Streumunition”€œ) erfolglos ab, das Möbelhaus XXXLutz verklagte ihn und verlor (“€žDas Verbreiten wahrer Tatsachen ist aber grundsätzlich nicht rechtswidrig”€). Im Januar traf sich Aigner mit der Diözese Regensburg vor dem Hamburger Landgericht: Hatte die Geldzahlung an ein Opfer sexuellen Missbrauchs den €Beigeschmack von Schweigegeld oder nicht€“ und darf man das in Bayern öffentlich schreiben? Das Landgericht Hamburg meinte Nein. Doch Aigner will in die nächste Instanz gehen…

Für sein Engagement erhielt Stefan Aigner 2010 den »Twittwoch Social Media Publikumspreis«.

Thomas Pfeifer @codeispoetry www.webevangelisten.de
interviewt
Stefan Aigner @r_digital www.regensburg-digital.de

Einiges seines Artikels Schweigen gegen Geld, darf er selbst nicht wiederholen.

Er darf zum Beispiel auch nicht mehr sagen, dass die Bundeswehr Streumunition herstellt. Weil das keine Streumunition sei. Es ist eine neue Form von Streumunition.
Für sowas wird man also abgemahnt und bekommt Unterlassungserklärungen. Ach Deutschland…

Dann haben sie uns den Fall Aufklärung auf katholisch näher gebracht.
Da ging es um einen Bischof, der einen kleinen Jungen missbraucht hat. Das war 1999.
Dann wurde 6 Monate verhandelt, und im Interesse des Jungen (Als Eltern und Familie will man das in einem kleineren Ort ja nicht wirklich bekannt machen, verständlich) wurde ein Vergleich ausgehandelt. Schmerzensgeld.

Die Tat wurde allerdings nicht medizinisch indiziert. Was schlimm ist, da so später keine Kosten mehr gezahlt wurden mussten. Die Familie hatte da natürlich psychologischen Betreuungsbedarf.

Der Pfarrer bekommt eine Strafanzeige und wurde versetzt.
2001 hat er dann, entgegen der Vereinbaarung, wieder Ministrantenfahrten begleitet.

Wenig später wurde er dann in 23 Fällen des Missbrauchs verurteilt.
Aha. Das macht mich sprachlos.

Sehr tolle Stunde mit den zweien, sollte man weiter verfolgen die Zwei.

Weiter geht’s nach dem Mittag mit Die Zukunft des Internets, der Welt und des ganzen Rests.

– Dauer LIVE Bloggin‘ – Klassentreffen Tag 3

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Tom Siegmund
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Tag 3 auf dem re:publica 2011 Klassentreffen… #rp11

Graph of internet users per 100 inhabitants be...

Image via Wikipedia

Da ist er also nun, der letzte Tag des Klassentreffens des Internet. Die re:publica 2011 geht ihrem Ende zu.
Genau dann, wenn man sich an die ganzen Freunde hier wieder so gewöhnt hatte.

Das Internet wird sozialer. Es wird gemeinschaftlicher, da immer mehr Menschen das Internet und die sozialen Medien als das nutzen werden, was es für uns hier schon ist. Ein geniales Tool, eine Welt, die gar keine eigene Welt ist, sondern ein neues Werkzeug, das wieder alte Werte von unserer Menschheit zurück bringt.

Wie damals am Lagerfeuer, wir werden wieder geselliger. Wieder sozialer.

Nun erst mal zu meinem ersten Vortrag heute, vorher waren alle anderen Räume bereits überfüllt. Die re:publica platzt aus allen Nähten, zumindest die Kalkscheune in den kleinen Räumen.

Lest weiter im nächsten Artikel:
Ausgesprochen. Abgemahnt.
Wie sich ein Blogger in Bayern seine Meinungsfreiheit erstreitet

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