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Podcasts und Blogs für die berufliche Praxis: Das Handout

Das Handout ohne Papier!

So war es gedacht und wird es gemacht, denn das passt zum Thema.
Gleich die Infos zu freier Musik, passendem Equipment und die wichtigsten Tipps! Nach den Offline Tweets mit Kurswunschziel meiner eifrigen Schüler an mich (nette Idee der Karlshochschule)

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Hier also die Infos zum Vortrag für alle Teilnehmer und alle anderen:
Zum Tag voll Podcasten und Bloggen müssen meine Wissbegierigen aber immer allesamt vom Stuhl runter und an die Mikrophone bzw. vor die Kameras. Denn wir wollen Inhalte schaffen. Dazu muss man es tun. Was Podcasts genau sind und wie man einen Blog aufsetzt und führt, dazu gern mehr im Kurz oder im Gespräch.
Wer Audio bearbeiten will, kann das mit dem Opensource Programm audacity machen oder er benützt das von mir auch gern benützte GarageBand, das bei Apple Rechner schon dabei ist.
(Ihr müsst natürlich kein Apfel Produkt nutzen, ich arbeite damit aber zufriedener und erfolgreicher als mit Software oder Hardware die nicht immer so will wie ich;)
Es gibt da noch z.B. BoinxTV für Videopodcasts, das ist aber dann schon Highend, anfangen sollte man besser mit YouTube.
Wer sich in Livesendungen ausprobieren will, kann das mit Google+ Hangouts tun. Welche Vorteile das bietet und wie die Technik funktioniert, das verlinke ich demnächst.

 

Zum Equipment (Unvollständige (da ja individuell) Vorschläge mit Partnerlinks zu Amazon)
Apple MacBook Air Sehr (meine erste Wahl zum schneiden)
iPhone (damit habe ich angefangen zu filmen, auch die ersten Podcasts noch geschnitten)
iRig (Ein sehr gutes Mic wenn man mal „nur kurz“ was aufnehmen möchte, Anschluss direkt ans iPhone möglich)
Apogee One (Ein sehr gutes USB Mikrophon, das zwar etwas kostenintensiver ist, aber für gute Audioaufnahmen steht, wenn man trotzdem Mobil bleiben will)
Mischpult (Arbeite ohne, trotzdem je nach Setting sehr nützlich;)
Handcams (hier die Kodak PlaySport, weil auch schon Wasserdicht und ebenfalls eine Aufnahme in HD möglich macht und ich damit angefangen hab)
GoPro (das ist die Hero 3 Silver Edition, die Black ist derzeit nicht lieferbar, gut weil sie in Full HD und Kinoqualität aufnehmen kann und das Restlicht bei Dunkelheit perfekt verarbeitet)
Basic Tasche von Amazon (Tolle Tasche, die für die wichtigsten Dinge Platz hat und für den Alltag optimale Masse hat)

 

Blogs kann man unter WordPress.com, oder blogger.com schrieben. Auf WordPress.org kann man das ganze sogar auf der eigenen Domain machen.
Posterous nimmt mittlerweile keine neuen Accounts mehr an und schliesst seine Pforten bald. Pinterest ist eine tolle Art Bilder zu teilen. Auf instagram werden Bilder bearbeitet geteilt, mit gewissen Effekten und so. Sehr lustig und halt auch eine eigene Community. Sharing is sexy.
Und jetzt zur grossen Sache: MUSIK
Freie Musik findet Ihr auf vielen Seiten. Achtung aber, prüft immer die Rechte noch mal, denn jeder Künstler und Plattform hat seine eigene Ideen, wie und ob er zum Beispiel nur genannt werden will oder doch seine Musik verkaufen will, wenn Ihr die Musik verwendet.
Hier ein paar Seiten die ich gefunden oder nutze:
garageband.com (hat nichts mit Apple zu tun), music.podshow.com (gewachsene Community um freie Musik für Podcasts), http://freemusicarchive.org, de.audiomicro.com, jamendo.com/en/search, blubster.com/de, zonicweb.net
Wer einen Mac hat, hat gut Lachen, denn im Katalog der Programme die schon an Bord sind, findet man schon eine Menge vorlizensierter Lieder (ohne Gesang) und Geräusche. iMovie und GarageBand sind hier die erste Wahl. Wer wirklich fett einstiegen will, nimmt Final Cut Pro X für knapp 300 Euro.
Kurze gute Erklärung und Einführung zum Thema auf lizzynet.de
Creativecommons.org hier wird das Prinzip der einfachen Rechtevergabe noch mal direkt erklärt

 

RECHT
Achtet bei allen Seiten die ihr im Internet habt, auf ein Impressum und wenn ihr damit Geld machen wollt, auf eine Steuernummer, die ihr dort angebt.
Nur ein kleiner Tipp. Wer mehr dazu erfahren will, besucht einen Kurz dazu oder fragt nach einem Experten bei mir oder in Eurem Netzwerk!
Datei-Formate
Falls ihr schon soweit seid, dass ihr Euren Podcast bei iTunes einstellt, dann achtet auf Eure Formate. Am gängigsten sind mp3 und ACC.
Vergesst die ID3-Tags, damit Album Name, Folge, Interpret richtig beim Hörer anzeigt werden.
Ein Podcast Logo sollte 300×300 Pixel gross sein.
Es gibt auch noch Enhanced Podcasts, hier habt ihr zum Beispiel bei Apple die Möglichkeit noch wechselnde Bilder zu zeigen, wenn der Hörer gerade auf seinen iPod sieht…
Pro Tipps zum Ton:
Wer seinen Ton verbessern will kann das Tool Leveleter nutzen http://www.conversationsnetwork.org/levelator
Oder das neueste Projekt https://auphonic.com testen. Dazu rate ich ❤

 

Das wichtigste!: Sendet/bloggt regelmäßig.
Also wir haben den Podcast gemacht, die Datei bearbeitet, den Blog geschrieben. Shownotes nicht vergessen.
Und jetzt?
Woher soll man es wissen? Facebook, Twitter und Co. helfen uns
Oder einfach eine eMail! Auch das funktioniert noch.

 

Firmen die das gut machen
Mercedes MixTapes, RedBull, O’Reilly
Welche Seiten muss/sollte man sonst kennen

Welche PODCASTS sollte/muss man hören
Was mit Medien, Medienkuh, MobileMacs, BR hat viele Online (und natürlich Stammstrecke.org #EigenwerbungWiederAus;)
YouTube Original Channels
Hangouts on Air testen
Welche BLOGS lesen
Gutjahr.biz, Caschy, DanielRehn, danielleicher und gern auch meinen isartom.tv

Danke für die Aufmerksamkeit. Hoffe habe noch paar neue Infos für meinen nächsten Workshop 😉
Bis bald Freunde

Netzkultur: Fachausdrücke und Methoden für web2.0 – Twittwoch der X. mit @flobby & @talkabout

LIVE Bloggin‘
Zum 10. Treffen der Experten und an Social Media Interessierten des Twittwoch e.V. geben sich die Agenturchefs die Klinke in die Hand.

Florian Bergmann zeigte was für einfache Begriffe hinter der Nerd-Sprache der Programmierer eigentlich steckt.

Gleich geht’s weiter…

…Update!

Wertschöpfung in web und social media marketing mit der 7c Methode von talkabout Mitarbeiter Daniel Rehn.
(Slideshare Präsentation Link folgt…)

Dafür dass die neue, extra für den Twittwoch geupdatedte Keynote doch nicht online war, hat Daniel die Methode, die Mirko Lange erfunden hat, neu und erfrischend rüber gebracht.

Fragt ihn doch selber (@danielrehn)
Hier trotzdem kalt die 7c’s
Context, Content, Contact, Connection, Conversation, Conversion, Contribution.

Conversation z.B. sagt:
‚Märkte sind doch Gespräche, oder?!‘
Social Media sind Menschen. Nichts neues. Genau Daniel, leider verstehen das ob mit oder ohne c’s noch zu wenige in den oberen Führungsetagen

(Heute erst ne Absage eines großen Inhabergeführten Unternehmens bekommen, weil er kein Geld ausgeben will dafür. In paar Wochen kommt er dann doch, wenn es der einzige Mitarbeiter mit Facebook Account, verbockt hat. Im besten Fall, oder nicht, weil der Chef so die Bestätigung hat, dass es ja nix bringe…) 😦

Jetzt ab zum Networking (mein iPhone Akku ist eh leer;) Bis bald Freunde

Tom Siegmund @isartom
Media 2.0 – Multimedia & web2.0

Kutschenfahrt 2.0 re:publica 2011 #rp11

Kalkscheune

Image by Schockwellenreiter via Flickr

– Dauer LIVE Bloggin‘ – Klassentreffen Tag 3: Das Ende 😦
Location Kutsche, unterwegs 16.00

Weg von der Kalkscheune. Raus aus diesem „Internet Hotspot“.

Mit der Kutsche durch Berlin. Aber wir sind ja aus dem Internet, also gab es Internet WLAN dazu.
Gezogen wurden wir von Norwegern. Nein Thomas @codeispoetry wir machen keine Pullis aus denen.

Es gab freies Bier und Cola und Ostereier.
So will man doch arbeiten und networken.

Gesponsert wurde der Spass von Cluboffice @cluboffice www.cluboffice.com
Die machen Coworking in Berlin und fahren auch gern mal rum. Die Gedanken sind frei.

Was für ein toller Abschluss. Crazy.

Kleiner Veranstaltungshinweis
meshed#3 die Social Media Conference in Linz, 22. Juni 2011
Jetzt Tickets sichern unter www.meshed-conference.com
Die zwei die die Flyer verteilten, sprangen auch einfach mit auf.

Toll war auch die Abschlussparty. das aber dann wohl mal besser in meinem privaten Blog, ging lang 😉

Lest weiter in meinem Abschlusstweet (bis meine Meinung zur Konferenz gesamt kommt)
– Dauer LIVE Bloggin‘ – Klassentreffen Tag 3

Podcast Special zur re:publica anhören www.stammstrecke.org

(Alle Sessions und Vorträge findet ihr auch auf http://re-publica.de/11)

xxx
Tom Siegmund
WebErklaerer & Media 2.0

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Die Zukunft des Internets, der Welt und des ganzen Rests. re:publica 2011 #rp11

Image representing Steve Jobs as depicted in C...

Image via CrunchBase

– Dauer LIVE Bloggin‘ – Klassentreffen Tag 3
Location Kalkscheune, Kleiner Saal 15.00

Er sei nicht der richtige für diesen Vortrag. Na diese Einleitung von Felix Schwenzel verspricht doch schon mal was…
1996 hatte ich mir fest vorgenommen einen Text über die Potenziale und die Zukunft des Internet schreiben. Damals war der Internet-Hass noch nicht erfunden, bzw. man nannte Internet-Hass damals „Gleichgültigkeit“. Ich war damals schon Feuer und Flamme für die Möglichkeiten und Potenziale die das Internet bot und in Zukunft bieten würde. Ein paar Jahre später habe ich mich geärgert, den Text nicht geschrieben zu haben. Hätte ich ihn geschrieben, gälte ich jetzt sicherlich als Visionär. So hat mich meine Faulheit und Unentschlossenheit davon abgehalten früh Visionär zu werden. Also habe ich mir gedacht, werde ich eben später Visionär. Auf der re:publica 2011 möchte ich über die Potenziale und die Zukunft des Internet (und der Welt) reden, um dann in einem Vortrag auf der re:publica 2021 zu zeigen, dass ich in jedem einzelnen Punkt recht behalten haben werde.

Dann leg mal los:
Irgendwelche Bilder. Die Zukunft sagt man am besten sehr wage voraus. Dann ist man auf der sicheren Seite.
Oder man sagt Trends voraus.

Steve Jobs hat Zukunft geschaffen.
Aber auch Cpt. Kirk mit seinem Communicator. Eigentlich.

email auf dem handy? das wär der hammer!

teilen: Es gab bereits 1996 Leute die das Kinoprogramm abgetippt haben und ins Netz gestellt haben. Nachfragen dauerten dann schon mal 6 Stunden oder so.

Rechte hat er, mit seiner Twitter Anleitung.
Beim ersten mal, denkt man, was soll das denn? Dann macht man es und probiert Twitter aus. Auf einmal erschliesst es sich einem.

Ein bisschen Real Life gefällig?
Wie wir das Internet einfach so jetzt nutzen. Im Restaurant selbstverständlich mit dem iPhone sitzen, gleich bei foursquare einchecken, finden uns über maps.google.com usw.
Irgendwie bleibt doch alles so wie jetzt. Das hat er halt nochmal aufgezählt.

Was er uns sagen will?
Bis zur Hälfte des Vortrags noch nichts was ich nicht sogar als 1.0 Mensch wüsste.
Geschwindigkeit, Handbarkeit und Kosten sind das einzige was jetzt anders sei.

Ja soweit stimm ich ihm zu.
Das Internet ist nun mal keine andere Welt. Es ist wie Handy, Walkman oder Kugelschreiber nun mal Fortschritt und der Bequemlichkeit des Menschen gedient.

Drüben der Vortrag Die Datenfresser war wohl auch nicht viel besser?
“@schneeengel: 4sq wird sich nicht durchsetzen weil die leute damit outen dass sie verschlafen haben?! wasn das fürn scheiß?! #rp11

Trotzdem, die re:publica war ein Erfolg und macht Spaß.

Lest einfach weiter im nächsten Beitrag Kutschenfahrt 2.0

– Dauer LIVE Bloggin‘ – Klassentreffen Tag 3

Podcast Special zur re:publica anhören www.stammstrecke.org

(Alle Sessions und Vorträge findet ihr auch auf http://re-publica.de/11)

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Tom Siegmund
WebErklaerer & Media 2.0

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Ausgesprochen. Abgemahnt. re:publica 2011 #rp11

Twilight panorama of Regensburg, Germany

Image via Wikipedia

– Dauer LIVE Bloggin‘ – Klassentreffen Tag 3

Wie sich ein Blogger in Bayern seine Meinungsfreiheit erstreitet
Location Kalkscheune, blauer Saal 12.00

“Journalism is publishing, what someone doesn’t want us to know. The rest is propaganda”€ –€“ dieses Zitat ist das Motto von Regensburg-Digital.de. Die bayerische Uni-Stadt hat über 130.000 Einwohner, aber nur eine Tageszeitung, deren Herausgeber ist der IHK-Präsident.

Aigner schreibt auf seinem täglichen Blog unabhängig, kritisch und zuweilen drastisch formulierend und ist damit vielen lokalen Firmen, Politikern und Institutionen ein Dorn im Auge. Der Rüstungskonzern Diehl mahnte ihn wegen seiner Wortwahl (“Streumunition”€œ) erfolglos ab, das Möbelhaus XXXLutz verklagte ihn und verlor (“€žDas Verbreiten wahrer Tatsachen ist aber grundsätzlich nicht rechtswidrig”€). Im Januar traf sich Aigner mit der Diözese Regensburg vor dem Hamburger Landgericht: Hatte die Geldzahlung an ein Opfer sexuellen Missbrauchs den €Beigeschmack von Schweigegeld oder nicht€“ und darf man das in Bayern öffentlich schreiben? Das Landgericht Hamburg meinte Nein. Doch Aigner will in die nächste Instanz gehen…

Für sein Engagement erhielt Stefan Aigner 2010 den »Twittwoch Social Media Publikumspreis«.

Thomas Pfeifer @codeispoetry www.webevangelisten.de
interviewt
Stefan Aigner @r_digital www.regensburg-digital.de

Einiges seines Artikels Schweigen gegen Geld, darf er selbst nicht wiederholen.

Er darf zum Beispiel auch nicht mehr sagen, dass die Bundeswehr Streumunition herstellt. Weil das keine Streumunition sei. Es ist eine neue Form von Streumunition.
Für sowas wird man also abgemahnt und bekommt Unterlassungserklärungen. Ach Deutschland…

Dann haben sie uns den Fall Aufklärung auf katholisch näher gebracht.
Da ging es um einen Bischof, der einen kleinen Jungen missbraucht hat. Das war 1999.
Dann wurde 6 Monate verhandelt, und im Interesse des Jungen (Als Eltern und Familie will man das in einem kleineren Ort ja nicht wirklich bekannt machen, verständlich) wurde ein Vergleich ausgehandelt. Schmerzensgeld.

Die Tat wurde allerdings nicht medizinisch indiziert. Was schlimm ist, da so später keine Kosten mehr gezahlt wurden mussten. Die Familie hatte da natürlich psychologischen Betreuungsbedarf.

Der Pfarrer bekommt eine Strafanzeige und wurde versetzt.
2001 hat er dann, entgegen der Vereinbaarung, wieder Ministrantenfahrten begleitet.

Wenig später wurde er dann in 23 Fällen des Missbrauchs verurteilt.
Aha. Das macht mich sprachlos.

Sehr tolle Stunde mit den zweien, sollte man weiter verfolgen die Zwei.

Weiter geht’s nach dem Mittag mit Die Zukunft des Internets, der Welt und des ganzen Rests.

– Dauer LIVE Bloggin‘ – Klassentreffen Tag 3

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Tom Siegmund
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(Alle Sessions und Vorträge findet ihr auch auf http://re-publica.de/11)

Tag 3 auf dem re:publica 2011 Klassentreffen… #rp11

Graph of internet users per 100 inhabitants be...

Image via Wikipedia

Da ist er also nun, der letzte Tag des Klassentreffens des Internet. Die re:publica 2011 geht ihrem Ende zu.
Genau dann, wenn man sich an die ganzen Freunde hier wieder so gewöhnt hatte.

Das Internet wird sozialer. Es wird gemeinschaftlicher, da immer mehr Menschen das Internet und die sozialen Medien als das nutzen werden, was es für uns hier schon ist. Ein geniales Tool, eine Welt, die gar keine eigene Welt ist, sondern ein neues Werkzeug, das wieder alte Werte von unserer Menschheit zurück bringt.

Wie damals am Lagerfeuer, wir werden wieder geselliger. Wieder sozialer.

Nun erst mal zu meinem ersten Vortrag heute, vorher waren alle anderen Räume bereits überfüllt. Die re:publica platzt aus allen Nähten, zumindest die Kalkscheune in den kleinen Räumen.

Lest weiter im nächsten Artikel:
Ausgesprochen. Abgemahnt.
Wie sich ein Blogger in Bayern seine Meinungsfreiheit erstreitet

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Tom Siegmund
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(Alle Sessions und Vorträge findet ihr auch auf http://re-publica.de/11)

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re:publica 2011 Klassentreffen… #rp11 Tag 2

Research on Iran. by Negar Mottahedeh Social M...

Image via Wikipedia

– Dauer LIVE Bloggin‘ –

Was gibt der neue Tag und welche Weisheiten finden sich noch in der digitalen Welt?
Alles heute von der re:publica hier. (Die Sessions und Vorträge findet ihr auch auf http://re-publica.de/11)

! Update 1
Vortrag: Das Ende der Welt !!!EINS!ELF!!!
Kalkscheune 12.00

Wie wir gestern aufgehört haben, so fangen wir heut an, mit einem Rant:
Impressumspflicht (Konstantin Klein)
Buch das Texte aus Blogs abgedruckt hatte (Aufreger) (Maike Hank)
Vor vier Jahren als Twitter auf die re:publica traf. SMS Wand. (Carolin Buchheim)
Not my President (Konstantin Klein)

Gabs auch gute Dinge?
Julia Seeliger: Goldener Shitstorm (Maike Hank)
Jack Wulfskin (Mädels bei DaWanda)
Für die Madls war das ja das Ende der Welt. Waren sicher glücklich dass sie Leute hinter sich hatten. (Jens Scholz)

Dann ging es viel über Euroweb (Bitte Google’n: Abzocker Firma die unter anderem den geilen und altbekannten Blog nerdcore.de die Domain eine zeitlang „klaute“.

und die Welt dreht sich immer noch. Warum auch nicht, es kann nur besser werden. Mit diesem sozialen Netzwerk namens Internet.

! Update 2
Vortrag: Blogger_innen im Gespräch
Friedrichstadtpalast 16.00

Zuerst war Philip Banse mit René Walter vom Blog nerdcore.de im Gespräch.
Da war ich aber leider noch nicht im Saal. Ihr wisst schon, Networking.

Als zweite kam Julia Probst
(samt Dolmetscherin, da Julia Taubstumm ist)
Blogt unter www.meinaugenschmaus.blogspot.com
Und Microbloggt @EinAugenschmaus http://www.twitter.com/EinAugenschmaus

Da sie eine Klasse Lippenleserin ist, hat sie bei der Weltmeisterschaft den Spieler die Lippen gelesen, vom Fussballplatz weg.
Das hatte solchen Erfolg, und so viele Fans gefunden, dass sie es jetzt weiter machen darf.

In den USA sind 100% des TV Programms untertitelt.
In Deutschland gerade mal 10%. Meist ZDF, weniger ARD oder der die dritten Sender.
Jetzt sollen Gehörlose aber 6 Euro ab 2013 zahlen.
ZDF wird dann die Championsleague komplett mit Untertitel versehen.
Was ist aber mit den anderen Sendungen? Das Geld wäre dann, bzw. bereits jetzt da.

Kleine Info (neben ganz vielen witzigen):
Die Gebärde für Angela Merkel war eine Handbewegung vor dem Mund, der die heruntergezogenen Mundwinkel nachmacht.

Ein Klasse Gespräch. Sehr unterhaltsam und eine Hammer Frau.

Als drittes zu Stereotypen und Quote Katrin Rönicke
Ihren Blog findet ihr unter www.blog.katrin-roenicke.de, den Gemeinschaftsblog unter www.fraulia.de
Auf Twitter könnt ihr ihr persönlich unter @diekadda folgen.

Bei den Grünen hat sie sich mit dem Thema Quote beschäftigt.
Man kennt das ja, beim Thema Auto denkt man an Männer, bei Mode an Frauen. Stereotypen eben.
Männer kämpfen gern was aus, Frauen schrecken da öfter zurück.
Katrin will diese Quote bei allen Themen ändern. Sie kämpft für Mädchenstammtische und mehr aktive Frauen im Internet.

Als letzter Gast kam Journalist und Blogger Richard Gutjahr
Seinen Blog über Internet, Medien, ab und zu Apple und oft auch Netzpolitische Dinge lest ihr auf www.gutjahr.biz
Twittern tut er sehr erfolgreich @gutjahr www.twitter.com/gutjahr
Sehen könnt ihr ihn auch, in der Rundschau Nacht im BR.

Er hat sich noch nie in seinem Leben so sehr Journalist gefühlt, wie in der Woche, in der nach Ägypten gereist ist. Anfang des Jahres 2011 fuhr er auf eigene Faust zum Tahir-Platz um von dort, die Menschen selbst zu fragen und zu berichten.

Ägypten ist ein sehr junges Land, jeder der Jugendlichen ist auf Facebook angemeldet. Aber er ist auch froh, dass die richtigen Revolutionen noch im echten Leben stattfinden. Denn für die Revolution in Ägypten musste man auf dem Platz dort schon erscheinen.

Ob wir in Deutschland das auch mal so machen, so effektiv, so ausdauernd?

Frage von Julia an Richard: Wie wurdest du als Journalist das machen, dass die Gehörlosen eine größere Lobby bekommen?
Das sei eine schwierige Frage, aber was er sagen kann ist, dass Facebook und Twitter nicht reichen werden, denn die die es mitbekommen sollen, die Twittern nicht…

! Update 3
Session: Der Bericht ist voll einseitig und mies recherchiert!
Wenn TV auf Social Media trifft

Welche Vorteile können Fernsehredaktionen aus der Nutzung von Blog, Forum, Facebook und Twitter ziehen? Direkt von der Fernsehsatirefront erläutert eine Vertreterin von Extra3 (Norddeutscher Rundfunk) und ein Redaktionsmitglied von quer (Bayerischer Rundfunk) den Umgang mit Todesdrohungen, “Zensur!”-Debatten und Identitätsspaltungen.

Wie extra3 im Social Web aufgestellt ist?
extra.blog.ndr.de
www.twitter.com/extra3
Moderator übrigens Tobias Schlegl

Deef Pirmasens berichtet über den BR Querulant quer
Was macht quer?
Neben Facebook und Twitter hat die BR Sendung quer auch ihren quer.de/blog

Creative Commons in der Praxis
Sei eben schwierig im TV, hat man z.B. die Rechte?, aber
Seit 2006 Extra3: diverses
Seit 2010 Extra3: Alexander Lehmann
quer auch bei verschiedene Dingen (Das Chart war zu schnell weg;)

Dann ginge um sehr lustige „Fanpost“
Mit Selbstironie stellten die zwei Entertainer auf der Bühne dann Briefe an die Redaktion, die sich über die Sendungen aufregten.
Sollte man ein eigenes Buch draus machen.

Über das Community Management von quer
Im Blog werden Kommentare freigeschalten, falls keine menschenunwürdige Inhalte gepostet wurden.
Auf Facebook nur post-kommentiert, da das auf Facebook auch Kultur so ist.

Man muss sich da schon mit komischen Leuten rumstreiten laut den Beispielen, aber ich finde, die Arbeit der beiden Sendungen sehr wichtig und kulturell weiterbildend.

Das war es für heut liebe Leut.

Persönliche Bitte, weil seit gestern das Onlinevoting offen ist. Nur 14 Tage lang!
Eine kleine Bitte von mir. Einmal deine Stimme abgeben bitte!
http://www.hardrockbattleofbands.com/OldAgeRevolution

Die Rockband Old Age Revolution, Newcomerband aus Bayern, hat im Battle of the Bands vom Hard Rock Cafe den ersten Platz erreicht.
www.oldagerevolution.com und www.facebook.com/oldagerevolution

Die 5 Münchner Jungs sind damit die Vertreter für das Hard Rock Munich. Jetzt beginnt das Online Voting.
Bitte gebt alle Euer Vote für sie. Damit würden die Jungs die Chance haben, aus 40 internationalen Bands eine von vier sein, die als Vorgruppe von Bon Jovi im Londoner Heyde Park spielen.
Also http://www.hardrockbattleofbands.com/OldAgeRevolution
Danke.

– Dauer LIVE Bloggin‘ –
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Tom Siegmund
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re:publica 12