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Debatte: Das Potential des Internets – wie verändert das Netz Gesellschaft und Wirtschaft? #szdd

Auf geht’s in die Zukunft des Webs. Es reden diesmal darüber, Digital Immigrants.

SZ.de und Technische Uni München, #szdd Programm

In der Podiumsdiskussion diskutieren:

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, FDP, Bundesministerin der Justiz

Dr. Ralf Schneider, Allianz-Gruppe, Chief Information Officer

Dr. Wieland Holfelder, Google, Engineering Director für Deutschland

Prof. Dr. Christoph Bieber, Johann-Wilhelm-Welker-Stiftungsprofessur für Ethik in Politikmanagement und Gesellschaft an der Universität Duisburg-Essen

Moderation:

Prof. Dr. Dr. h.c. Manfred Broy, Institut für Informatik, Technische Universität München (Impulsreferat)

Stefan Plöchinger, Chefredakteur von Süddeutsche.de und Geschäftsführender Redakteur (Online) der Süddeutschen Zeitung

Im SZ Verlagshaus begrüsst uns ein grosses SZ Forum Wändchen, dort sitzen wir im gut belüfteten Raum mit rotem Teppich.

Ausserdem wusste man, dass ich gern kurz vor knapp komme und stellte Wasser und SZ zum lesen bereit. Also erst mal lesen oder eben den Blog hier anfangen.

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Stefan Plöchinger kommt auf die Bühne und trumpft auf… „Ich sehe das Internet ist mittlerweile von grossed Interesse, bei so vielen Leuten hier. Wir wollten die Veranstaltung schon in der TUM (Uni) machen, dann haben wir aber die grosse Resonanz gesehen und sind hier her umgezogen. Wir haben so viele Anmeldungen bekommen, da haben wir die Veranstaltung gar nicht mehr beworben. Vor allem so viele junge Leute und auch alte (grosses Raunen;)…“ Netter Mann.

Dann gab es einen Impulsvortrag von Manfred Broy. Er erklärte das Phänomen Internet mit der gesellschaftlichen Veränderung. Früher würde noch diskutiert und debattiert werden, wenn eine kleine Meinungsverschiedenheit über eine bestimmte Info an einem Tisch stattfand, heute wird das Smartphone gezückt und danach gesucht, und sogleich bestimmt wer Recht hat.

Nach einem kurzen und endlich/sogar wieder neuen Ausflug für mich was das Internet ist und wo es her kommt ging es hin zu Social Media und die Zukunft des Netztes.

Er glaubt dass das Internet mehr noch als Airbag, Telefon und Smartphone uns Menschen beeinflussen wird und unser Denken verändern wird.

Was ich immer predige und lehre, Das Web 2.0 ist das moderne Lagerfeuer und Social Media wird uns wieder sozialer machen.

Und schon geht es in die Diskussion. Hatte schon Angst dass hier jeder seinen Schmu erzählt, aber ich bin positiv überrrascht. Auch gleich zu Beginn des Gespräches schafft es Stefan Plöchinger mich nochmal zu überraschen, als er nach kurzem fragt „Jetzt reden wir ja schon wieder über die Gefahren, ist das typisch Deutsch, sich erst mal den schlechten Dingen zuzuwenden?“ Guter Mann.

Ralf Schneider mit einem weiteren, von mir gar nicht erwarteten Kommentar „Wir müssen da sein, wo der Kunde ist. Das sagen wir bei Allianz schon lang. Wenn Online ist, müssen wir eben Online.“

Alles in allem jetzt schon ein Event, das nach langem wieder ganz frisch daher kommt. Nicht nur die immer währenden Warnungen über das Netz und Gefahren aus dem Netz, sondern Chancen und viele Beispiele aus dem echten Leben, die Mut machen.

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„Die Sicherheit und die Bildung kommt woanders her.“ Bam. Wieder so ein wares Wort (Ralf Schneider)

Manfred Broy: „Wir haben einen Verkehrsminister. Warum haben wir denn keinen Informationsminister?“

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger: „Weil immer alle mitreden wollen!“ Gute Frau.

„Das wird sicher kommen, wenn es dann mal ein Ministerium gibt, in dem die richtigen Kompetenzen gebündelt sind.“ so Sabine Leutheusser-Schnarrenberger weiter. (Kurzes Lob an die Moderatoren, bei dem Namen wäre ich sicher mal ins Straucheln gekommen, sorry Sabine;)

Das Smartphone ist ja noch nicht alt, wenn man da die technischen Vorgänge nicht verstehe, ist es schweirig bei dem ganzen mitzukommen, was die Entwicklung angeht. Da ist man sich auf dem Podium einig.

Wer aus der echten Welt kommt und es versteht sich in die digitale zu bewegen und dort ebenso abzubilden, der sei der Sieger von morgen, sagt Ralf Schneider. Das „echten“ verzeih ich ihm jetzt mal…

Sozial, Mobil, Lokal. Die Verknüpfung der virtuellen und der realen Welt ist das interessante, so Wieland Holfelder. „Das Feedback was vim Kunden zurück kommt und ich als Unternehmer ebenso schnell verarbeiten kann, ist die Zukunft.“

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Wie sieht sie also aus, diese neue Welt?

Sabine: Viel mehr Menschen nehmen durch die technischen Möglichkeiten an Politik teil.

Ralf: Extrem personalisiert und extrem visualisiert. Es wird anders sein, wie man Aufmerksamkeit bekommt. Das wir das Thema sein.

Wieland: Das Potential und die Transparenz wird sich bedeutend weiterentwickeln.

Teilnehmen, da kommen alle wieder zusammen. Darum sitz auch hier, weil wir alle an der Entwicklung teilnehmen sollten. Denn wir sind ein Teil davon. Ihr müsst Euch gar nicht so sehr für Politik interessieren, aber für Euch und Eure Freunde, das reicht schon mal.

Weiter beim nächsten Event oder zu allem was Social Media Kultur, Medienkompetenz und auch YouTube Podcasts angeht, mit dem WebErklaerer.

Folgt mir. Oder holt mich zum Workshop.

Bis bald Freunde

Der Ossi machts Open

Der Star, der Grossvater, der Weise Mann des Internet von gestern und dem von morgen ist heute zu Gast im Open House an der BAW.
Wen ich da so hochtrabend Einleite, ist niemand anderes, als Ossi Urchs.
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Er ist Autor und Moderator, macht Beratung bei Strategie, Entwicklung und Marketing von Internet-Projekten insbesondere im Bereich Medien, E-Commerce und IT und interessiert sich für Indien und den Himalaya. Ob ihn das annähernd zureichend erklärt, bezweifle ich.

Los geht es mit meinem heutigen Live Bloggin‘
Und dann holt er erst mal richtig aus…
Er erzählt Leuten, die es bereits kennen sollten, nochmal spannend und erleuchtend wie dieses Internetz funktioniert und wie es zum Social Web wurde.

Da ich das nicht besser als er selbst (siehe seine Slides auf seiner Homepage ab morgen etwa) erklären könnte, hier ein wenig Stichpunkt bashing erstmal dazu.

Von „Zero Billion Dollar Industries“ (Eric Schmidt) ging es über disruptive Märkte sowie Produkte.
Wie kommen wir aber zum neuen Web?
Austausch + Interaktion > Web 2.0
Ergibt (kennen ihr aus dem echten Leben) Netzwerke.
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Ich erklär das immer gern, mit dem Pausenhof des Internet. Da passierte auch immer viel, man lernte neue Gruppen kennen und konnte aber auch genau so schnell wieder weg gehen.
Und manchmal ändert sich was und man kam zurück.

Von der Einfachheit wie z.B. Twitter, wo sich Nachrichten über RT (Weiterverteilung über einen Click) so rasend schnell um die Welt verteilen, erkennen wir wie die neue Kommunikation geht.
Und sie ist da sag ich euch und wird genutzt. Die geht nicht weg.
Da können alteingesessne Manager noch so gegen rebellieren. Rebellieren in diesem Zusammenhang mal von der andren Seite, auch sehr schön… 😉

Wie kommt das alles nun ins vermeintlich echte Leben? Na wie einem Comic das er zeigt, von Dad zu Sohn so lustig erklärt: You do my website… And i’ll do your homework…

Treiber des ganzen war das iPhone. Aber nicht die Hardware, sondern die Software, die Apps.
Es gibt mittlerweile
750 Mio Facebook Nutzer Weltweit
22 Mio FB Nutzer in Deutschland
3 Milliarden Video-Abrufe/Tag auf YouTube
48 Stunden Upload/Minute auf dieser OnDemand Plattform

Junge Leute nutzen TV lieber im Netz.
Ein neues Angebot von Fernsehen wird gern angenommen, wenn es denn im Netz verfügbar.
Laut BVDW gibt es 12 Mio. mobile Web-Nutzer in Deutschland.
Location sei der „Killer-Parameter“ of the mobile Web, sagt Ossi. Da stimm ich ihm zu, nutz es ja jeden Tag!

Die 3 Hauptbestandteile des Internet heute also:
Social – mobile – Location

Ein kleines Fallbeispiel von Kryptonite’s Blogstorm
Hersteller hochpreisiger Fahradschlösser und Motoren
Blogger der mit einer Sicherheitsnadel ein Schloss in ein paar Sekunden knackt
Firma dementiert; findiger Blogger packt seine Digicam und filmt es ab und stellt es auf YouTube
Die Folge: Ein Rückruf der 12 Millionen kostet, in einem Bereich wo sie 15 Millionen verdienen.
Das tut weh.

Zuhören. Monitor – Comment – Post!!!
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Aus der letzten Jugend in den Medien Studie, wissen wir
138 min am Tag Web- Nutzung und dagegen nur 120 min am Tag der TV
Da wissen wir im wahrsten Sinne wo die Musik spielt.

„Do what you do best and link to the rest.“ Jeff Jarvis
Geld verdienen um Free Services, das sei die Zukunft des Business. Sagt nicht nur er.

Was können wir davon lernen:
Learn to Listen
menschliche Sprache
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Komm zurück in die echte Welt, nimm dabei aber bitte das Netz und deren User mit, dann wird es irgendwann genau so echt.
Und wie immer, sei selber echt.

Bis bald Freunde

Mein privater Blog www.blog.isartom.tv
Wenn ihr mehr von mir hören wollt, folgt mir auf Twitter @isartom, schaut auf meine Facebook Page und abonniert meinen YouTube Channel
Danke

Diesen Beitrag wurde auf einem iPad verfasst und über die wordpress App veröffentlicht.

augsburger mediengespräche 2011 u.a. mit @Praetorius & @Phipz

Dabei sein ist alles!? – Chancen und Risiken des Social Web

Von den 9. Augsburgern Mediengesprächen am 15. September 2011 im Rathaus von Augsburg
Livebloggin‘ Tom von der Isar @isartom
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Zur Vorankündigung

Podiumsdiskussion mit
Thomas R. Köhler, IT/TK-Experte, Buchautor „Die Internetfalle“, „Social Media Management“, Geschäftsführer der CE21 – Gesellschaft für Kommunikationsberatung mbH, München/Bonn
Thomas Kreuzer, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus, München
Prof. Dr. Armin Nassehi, Erziehungswissenschaftler, Philosoph und Soziologe, Lehrstuhlinhaber Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München
Michael Praetorius, Blogger und Medienberater, Geschäftsführer NOEO GmbH, München
Andreas Rettig, Geschäftsführer FC Augsburg
Philipp Riederle, Geschäftsführer Phipz Media UG, Podcaster „Mein iPhone/iPad und ich“, Burgau

Gleich zu Beginn bin ich erst mal vom Lokalteil Reporter der Augsburger Allgemeinen interviewt worden. Mal sehen ob der Artikel (und Foto) auch online erscheint.

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Prof. Ring

Nach einer längeren Ansprache (seine Letzte, Ende des Monats beendet er sein Amt) von Prof. Ring, kam die Band Voxenstopp aus München.
Sie trällerten leicht beschwingt und in Himmelblau gekleidet ihren Song „Gefällt mir“.
Nach dieser Accapella Einlage kam die Moderatorin des Abends, Sandra Thier, bekannt aus den RTL II News.
Sie leitete das Thema dann mit persönlich praktischen Erfahrungen zur Veränderung des privaten Leben ein. Auch auf Ihrem Sender laufen private Videos von Amateuren die dann in den Nachrichten verwendet werden. Facebook ist nun mal nicht nur in unseren Gesprächen in privater Runde allgegenwärtig, es liefert auch Inhalte. Da wo Korrespondenten nicht sind.

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Phipz

Die erste Frage in die Runde: Kann man sich den Sozialen Netzwerken noch entziehen?
Wer da nicht drin ist, legt sich einen Stein in den Weg, was seine weitere Laufbahn nicht positiv beeinflusst. Da sind sich Thomas R. Köhler und Philipp Riederle einig. Das kommt einer gesellschaftlichen Ausgrenzung gleich.
Das ist ein sozialer Klebstoff, sagt Michael Praetorius. Facebook sei nun mal einfach zu bedienen, bei all dem gleichen Usability und Design. Auch Menschen die sich selbst nicht mit einem PC auskennen, können bei Facebook mitmachen.
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Praetorius

Wie das leistbar ist, dass man mit all seinen 25.000 Fans in Dialog treten soll, versteht Andres Rettig nicht. Er nützt selbst kein Internet, kein Social Media, nicht mal eMail.
Praetorius dazu: Es heisst Facebook, nicht Brandbook. Sie brauchen ein Gesicht, das nach aussen kommuniziert. Auch das Radio wählt sich die schönste Stimme, den gesprächigsten Anrufer aus, um diesen OnAir zu schalten. Genau das kann man auch im Social Web machen.

Richtig eingesetzt, werden dann nämlich die aktivsten und stärksten von der Marke überzeugten aus den Fans den Job des Community Management mit übernehmen.
Wichtig ist inwieweit man sich öffnen kann und will. Unternehmen müssen verstehen, dass sie sich öffnen müssen. Dann muss vorher entschieden werden, welches Gesicht, also Mitarbeiter das leisten können. Sich das draussen bleiben, kann sich heut kein Unternehmen mehr leisten.

Leider kam dann wieder viel Diskussion um Daten und ferne Verschwörungstheorien. Daten werden aggregiert. Ja das ist richtig. Aber soziale Wirtschaft und Märkte können nur mit Daten berechnet werden.
Lieber bekomme ich Werbung die mich interessiert, als viel SPAM. Facebook hat mich noch nie angerufen, der Spiegel Verlag für ein Abo oder ein anderes Unternehmen das meine Abodaten nachweislich von dem vorherig genannten bekam schon.

Es ist eine ganz grosse Herrausforderung für Unternehmen, Institutionen und Anwender, herauszufinden wie man sich mit dem Nutzer/Betreiber Zwiespalt in dieser modernen Onlinewelt umgeht, so Praetorius.
Dabei sein ist alles?! Jeder ist Sender und Empfänger. Es geht um die relevanz eines Netzwerks, nicht um die technischen Möglichkeiten.
Wir dürfen in Deutschland nicht immer (zuerst) Angst haben. So könnten wichtige wirtschaftliche Fortschritte draussen bleiben.

Aber nicht nur immer was aus USA kommt ist gut, auch wir haben hier gute Startups. Die Reichweite ist natürlich in englisch erst mal größer.
Wir brauchen eine andere Innovationskultur in unserem Land.
Michael Praetorius findet, das Land der Erfinder soll weiter bestehen.

Auch Philipp weiss: Im Netz gibt es eine eigene Legislatur, die Relevanz.
Es wird ein Wandel in Unternehmen einstellen müssen, Social Media wird vom Vorbehalt zum Plus für die Einstellung.

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Wie ich immer sag, und da bin ich mit Phipz ganz einer Meinung, die Medienrevolution ist gar keine. Es ist eine gesellschaftliche Veränderung.
Wir brauchen Weiterbildung in Medienkompetenz. In Schulen, in Firmen und auch in Medien.
Es ist einfach eine Digitalisierung von Alltäglichkeiten. Nicht jeder Stammtischspruch ist lebenswichtig. Nutzen wir die stärken dieser Netzwerke für uns.

Ein sehr interessanter Abend. Nicht viel neues für Experten, aber doch Ansätze und Kontroverse Meinungen, die nicht viel Führung durch die Moderatorin Sandra Thier brauchte. Was beiden, Ihr und Veranstaltung zu verdanken ist.
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Bis bald Freunde

Diesen Beitrag wurde auf einem iPad verfasst und über die wordpress App veröffentlicht.

Employer Branding und Social Web @schmitz beim @smcmuc

Der WebErklaerer beim Social Media Club 2011 am Montag, 18. Juli

2. Vortrag am Abend
Facebook & Co: Freund gesucht, Job gefunden“, auf welche Kontaktmöglichkeiten Jobsuchende Wert legen und welche Rolle das Social Web dabei spielt.
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Denn aktuellen Studien zufolge scheinen die meisten Uni-Absolventen zwar online nach Jobs zu suchen, können sich aber mit Facebook und Co als Jobvermittler nicht so recht anfreunden. Ist das eine Trendwende? Oder war Social Media womöglich nie ein Trend bei der Karriereplanung? Diese Frage werden wir mit Bernd Schmitz diskutieren.

Bernd Schmitz (Twitter), Leiter University & Talent Relations bei Bayer und dort zuständig für alle HR-Marketingmaßnahmen für Naturwissenschaftler, Wirtschaftswissenschaftler und Ingenieure. Schmitz, der auch zu HR-Themen blogt, ist zudem Multimedia-Dozent an der Rheinischen Fachhochschule Köln.
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Moderation: Klaus Eck, Eck Kommunikation, München
Programm

Nach einer kurzen Einführung zu seiner Person, 3 Kindern und Arbeit bei Bayer, zeigt Bernd nur kurz seine Social Media Plattformen und stiegt dann auch schon in seinen Vortrag ein.

Generation Y (Geb. so ab 1981) beendet gerade ihre Ausbildung.
Da passiert grad ein demographischer Wandel. (Alles sehr schön mit kurzen, witzigen Kommentaren gespikt).
Die Qualität der Bewerber sinkt („etwas pauschal gesagt“) .

Neben Dingen wie Xing arbeitet Bayer auch mit LinkedIn, was in USA nun mal Nummer eins Tool sei.
Für seine Zielgruppe Studenten, arbeitet er am meisten mit Facebook (auch mit seinem privaten Account).

Mit der Facebook Page Bayer Business Consulting, arbeiten sie seit 2009.
3.345 Fans (Stand 04.07.2011)
Als nächstes machte man sich an eine Karriere Page.
Nach einer Umfrage, die ein Student auf der Page ausführte, war Topgrund, warum die User Fans seien, Stellenangebote.

Ein sehr schönes Beispiel für den Erfolg für diese Plattformen und wie eine Firma und der Verantwortliche auch mal anders denken muss/darf und an den Bewerber ran gehen kann, kommt hier in Form eines Screensshots der Unliver Recruiting Facebook Page
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Nachdem Facebook so gut für die Firma funktionierte, ging man sich daran, eine Karriereblog zu starten.
Kollegen die er bei Kongressen traf, hat er mit viel Baggern dazu überredet, mal einen Beitrag zu schrieben.
Auch mit dem YouTube Account machte man schon gute Erfahrung.
Überrascht waren sie dann schon, dass entgegen der allgemeinen Meinung, Videos dürfen nicht langer als 90 Sekunden dauern, weil die Aufmerksamkeit nicht mehr da sei, also der User abschalte, wurden die längeren Employer Videos öfter geklickt.

Schöner Vortrag mit vielen Beispielen aus der Praxis. Mehr kann man erst mal im ersten Schritt nicht bieten.
Dann heisst es eh, Mr. Arbeitgeber, come on!

Bis bald Freunde

@isartom

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Radio für die Generation Facebook: Der Wert von Friends & Followern @praetorius & @fiene #lrft11

Das Radiogsicht auf den Lokalrundfunktagen 2011 am Dienstag, 6. Juli
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Die Radio-Fanpage auf Facebook ist eine mittlerweile eine Selbstverständlichkeit. Tausende von Fans folgen einer Station, doch was ist eine nachhaltige facebook-Strategie. Wie können die Fans für das Programm und das Marketing genutzt werden? Und was passiert mit der eigenen Homepage?

Es diskutieren:
Daniel Fiene, Antenne Düsseldorf
Caroline Grazé, Energy Online International, Hamburg
Thomas Poppe, Funkhaus Aschaffenburg
Michael Praetorius, NOEO GmbH
Moderation: Thomas Wetzel, egoFM, München
Programm

In meinem letzten Panel, gab es für mich nichts neues.
Aaaber:
Die Podiumsteilnehmer Michael Praetorius und Daniel Fiene haben aber ihre wertvollen Erfahrungen von Antenne Bayern und Antenne Düsseldorf mitgebracht.

Wer es richtig und mit Erfolg und ohne viel Fehler (ohne Fehler wird’s eh nix gescheites, weil man sich dann nicht menschlich und offen zeigt) machen will, muss eh eine Beratung einholen, sich einen der das macht und versteht ranziehen oder selber tun. Mit allem was dazu gehört. Was das ist?
Social sein. Offen, ehrlich, wie die Menschen im Sender am besten.
Zeig dein Gesicht.

Diese Praxis der zwei Medienberater und Moderatoren hat mehr Substanz als jeder Vortrag den man sich anhören kann, darum folgen sie den beiden (oder mir!;) auf Twitter oder ihren Sendungen Isarrunde oder Was mit Medien.

Das waren die Lokalrundfunktage 2011.
Danke der BLM und Stefan Sutor für die Organisation und das schöne Fest auf der Kaiserburg mit Livegig von FRIDA GOLD.

Schönes Treffen der Radiogsichter. In Zukunft wird es wohl noch mehren Richtung Online gehen (müssen;).

Bis bald Freunde

@isartom

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Lokaljournalismus 2.0: Bürgerreporter & Crowdsourcing @jim_colgan #lrft11

Das Radiogsicht auf den Lokalrundfunktagen 2011 am Dienstag, 6. Juli
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Ob Crowdsourcing Journalism, Beiträge von Bürgerreportern oder Blogs: Längst gibt es neben den klassischen lokalen Medienangeboten neue Formen um lokale Informationen zu publizieren – vor allem in Internet. Das Web bleibt jedoch nicht die alleinige Plattform für den Bürgerjournalismus, auch die lokalen Radio und TV-Programme entdecken die Bürgerbeteiligung.

Vorträge und Praxisbeispiele mit:
Jim Colgan, WNYC, New York
und
Thomas von Seckendorff, Radio Trausnitz, Landshut
Moderation: Inge Seibel-Müller, freie Journalistin und Medienberaterin, Stephanskirchen
Programm

Jim Colgan zeigte uns interessante Ansätze im Crowdsourcing mit New Yorkern und SMS oder iPhone App.
Hier wurde versucht, die Meldungen und Reaktionen die zurück kamen, wieder in Audio zu verwandeln, per aufgenommene Nachricht die man dann in sie Sendung einspielte.
Oder Unwetter relevante Daten auf der Website abbildete und so allen Bürgern die Möglichkeit gab, sich zu informieren oder schützen, einen Mehrwert durch das Engagement zu schaffen.

Thomas von Seckendorff als nächster Redner:
Radio Trausnitz hat auf seinem Twitter Account noch wenig Response, bedient Facebook aber seit 2009 und ist überzeugt davon.

Mit der eigens entwickelten iPhone App, hat man unverhofft eine neue interessante Funktion ins Radio gebracht, den Bürgerreporter. Dieser sendet Berichte und Bilder per App in den Sender. So hat man Storys teilweise schneller oder kann Themen abhandeln, die man sonst gar nicht auf dem Schirm hatte.
Zu bedenken gibt Thomas nur verschiedene Dinge wie Urheberrechte, Datenschutz und die Überprüfung des eingegangenen Materials – aber eben wie? Wie wird es denn personell abgearbeitet? Social Newsroom?!
Workflow funktioniert derzeit über eMail in die Redaktion.
Für die Einführung empfielt sich eine mit Web 2.0 affine Gruppe.

Wie geht es nun weiter? Ein Ausblick
Android App entwickeln
Festen Sendeplatz finden

! Weiter geht’s nach der Mittagspause mit einem neuen Post zu Lokaljournalismus 2.0: Blogs und Plattformen

Bis bald Freunde

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